Josefine Preuß

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Fotos: Maik Büger

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Fotos: Georg Meierotto

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Pressemeldungen

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Charmant und unbekümmert

Sie ist jung, sympathisch und erfolgreich. Die Rede ist von Josefine Preuß, die in der ARD-Vorabendserie „Türkisch für Anfänger“ die Lena spielt. Mit ihrer frischen Art begeistert die im Film 16-Jährige das Publikum und trägt damit nicht unwesentlich zum Gelingen der Serie bei.

Im wahren Leben ist Josefine Preuß schon etwas gereifter, denn sie wurde 1986 in Zehdernick bei Potsdam geboren. Seit 2002 ist sie Schülerin an der Schauspielschule „Etage“ in Berlin. Nach ersten Erfahrungen auf Potsdamer Bühnen folgten Rollen in den Kinderserien „Schloss Einstein“ sowie „Pengo! Steinzeit!“. 2003 konnten die Zuschauer das Nachwuchstalent in einer Folge der Krimireihe „Inspektor Rolle“ und in drei Folgen der Vorabendserie „Sabine“ bewundern. Nach einem Auftritt in dem TV-Movie „Das Mörderspiel – Die Blumen des Bösen“ spielte sie in „Klassenfahrt“ mit, was ihr eine Nominierung als beste jugendliche Schauspielerin bei der UDINE AWARD-Gala in Baden bei Wien einbrachte.

Das Kinodebüt feierte Josefine Preuß in dem Jugendfilm “Jargo“, wo sie an der Seite solcher gestandener Mimen wie Udo Kier und Constantin von Jascheroff brillierte. Zu sehen war sie auch in einigen Folgen von „In aller Freundschaft“. Bisherige Krönung ihrer noch jungen Laufbahn war 2005 die Auszeichnung mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Förderpreis“, den sie für die Rolle der Marie in der Fernseh-Reihe „Abschnitt 40“ erhielt.

Seit 14. März 2006 strahlt das Erste immer dienstags bis freitags um 18.50 Uhr die zwölf Folgen der neuen Serie aus. Das Umfeld der Serie steht für regionale TV-Werbung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Verfügung.

Quelle: MDR

Mit Bodenhaftung

Die Potsdamerin Josefine Preuß wurde zur besten deutschen Nachwuchsschauspielerin gekürt

Sie kaute einen Kaugummi, sie musste auf Toilette - die Blase drückte, immer dringlicher. Sie wollte runter von der Bühne. Auf der Einladung stand die leise Mahnung: "Abendgarderobe", in lustiger Schnörkelschrift zwar, was nichts änderte am humorlosen Hinweis, dass bei der Gala mit dem glamourösen Aufzug höherer Töchter gerechnet wurde. Sie trug ein Sommerkleid von H & M, einen Bolero drüber geworfen - "weil's ein bisschen kühl war", trotz der Scheinwerfer. "Meine Klamotten haben nicht gepasst zwischen all den Roben, dem Schmuck, dem Tamtam", meint Josefine Preuß, 19 Jahre alt, und schluckt die Erinnerung an den 15. Oktober, als sie in Köln den Deutschen Fernsehpreis als beste Nachwuchsschauspielerin bekam, mit einem aufgeschäumten Kaffee runter. Hätte sie Lust auf ein Bier, würden die Kellner - jede Wette - nach dem Alter fragen. Sie sieht nicht aus wie 19. Den Preis bekam sie für den Part der 14-jährigen Marie, einem Mädchen, das sich um seine psychisch kranke Mutter kümmert - gespielt in der RTL-Serie "Abschnitt 40".

Kein Knopf, der die Phrasen anwirft.

Jetzt sitzt sie in Berlin-Mitte, früher Nachmittag, das sonnige Café ist leer, Josefine Preuß hatte es vorgeschlagen. Am Telefon klang es wie "Osama". Heißt dann aber, gar nicht mehr heikel, "Ossena". Kellner schieben sich breitbeinig durch die Reihen. Italiener, aus deren Mündern selbst "Kamillentee" weich und zärtlich klingt, als würden sie ihn nicht kochen, sondern liebkosen.

Der Blick von Josefine Preuß ist offen. Ein bisschen abwartend, aber neugierig. Nicht stumpf von tausend Interviews mit immer gleichen Phrasen. Sie hat keinen Knopf, der das Band anwirft, wenn die Fragen sie langweilen. Sie hat nur diesen Mund, den sie zur Schnute zieht, wenn sie mit der Idee des Gegenübers wenig anzufangen weiß. Wenn der ihr etwa sagt, sie ähnele Julia Jentsch. Jentsch, die auf der Berlinale den Goldenen Bären für ihre Interpretation der Sophie Scholl kassierte. "Ich hätte die anders gespielt, nach so vielen Scholl-Filmen muss da eine andere Nuance rein", sagt Josefine Preuß und erkundigt sich, ob man das wirklich ernst meine mit der Ähnlichkeit.

Wenn sie also ihre Schnute zieht, dann wirkt sie älter als 14. Doch immer noch wie eine junge Frau, die weiß, "dass die Leute in mir das Mädchen sehen" - und mit dem Fernsehpreis erst mal fertig werden will. Weil der Ruhm in ihrem Leben keine Rolle spielen soll. "Ich möchte nicht berühmt werden", sagt sie. "Ich will nur Geld für meine Miete verdienen." Sie ist vor kurzem vom Potsdamer Elternhaus, nahe Sanssouci, nach Berlin gezogen. Zehn Minuten Fußweg zum Café. "Ich finde grade mal nach Hause."

"Schloss Einstein" war ihr Durchbruch. Als Anna Reichenbach gab sie die verzogene Göre, hatte von 1999 an im Wochenrhythmus zweieinhalb Jahre lang dieses Alter Ego an der Hand - ein Luder, für Schauspieler prima zum Profilieren. Josefine Preuß hatte das Abitur drangegeben, um in der Soap - die Zielgruppe liegt bei etwa zehn Jahren - mitzuarbeiten. Ihre Schauspielausbildung in der Berliner "Etage" begann sie 2002, brachte sie aber nicht zu Ende. Sie lag über Kreuz mit einer Dozentin - der Streit wurde persönlich, die Frau tönte: "Ich verbiete dir, nebenher zu drehen." Josefine Preuß verließ die Schule. "Hoffentlich hat sie die Preisverleihung mitbekommen. Der will ich es so was von zeigen!" Josefine Preuß ist furios, ihr Ton wird härter, ihr Blick auch.

Jene Gala, bei der sie ihren Preis bekam, zog sich hin, vier Stunden, im Fernsehen wurde sie auf zwei gekürzt. Anke Engelke und Hugo Egon Balder machten Faxen und irgendwann auch Fotos. Engelke posierte mit Prominenten und fand sich gar nicht fotogen. "In Schlangenlinien lief sie dann in meine Richtung", erinnert sich Josefine Preuß - sie fühlte sich noch immer "fehl am Platz"; Kaugummi, Toilette - an den Preis dachte sie nicht. Dann stand die Engelke auf einmal neben ihr und einem jungen Mann, Jochen Frank, Jahrgang 1974, Regisseur von "Afghanen flirten nicht". Machte wieder Fotos. Eine Gaudi, und als Josefine abtauchen wollte, rief die Engelke: "Hier sind unsere Gewinner der Förderpreise!"
Josefine Preuß hatte sich keine Dankesworte überlegt. Und hauchte: Nun verstehe sie, warum ihre Produzenten sie überredet hätten, mit nach Köln zu kommen. Dass sie aber ganz sicher keine Ahnung, auch keine leise, von ihrem Glück gehabt hätte. Auf dem Heimflug am nächsten Morgen musste sie umschichten. Lufthansa erlaubt nur fünf Kilo Handgepäck - die Statue sprengte die Statuten. Sie reißt die Arme auseinander und malt die massige Trophäe in die Luft. Wie ein Angler seinen Hecht. Seither ist sie um 15 000 Euro Preisgeld schwerer. Und sitzt noch immer ziemlich zierlich im Café, wo ab und zu ihr Handy klingelt - und einmal auch ein Freund anruft, mit verstellter Stimme, um ihr ein dickes Rollenangebot anzutragen. Als der Bluff auffliegt, wippt sie vor Lachen. Sie nimmt sich nicht zu ernst. Der Freund arbeitet bei einer Versicherung, er wollte mit ihr einen Beratungstermin festlegen. Josefine Preuß mag solch solide Zukunftssicherung. "Das Preisgeld rühre ich nicht an, das bleibt mein Polster."

Ihr Vater hat gesagt, man solle immer zwei Pläne im Leben haben. Die hat sie. Gut, der erste liegt auf der Hand: Bühne, Kino, Fernsehen. Doch der andere? Verrät sie nicht. Sie ist sich nicht mal sicher, ob ihre Schauspielerei Zukunft hat. Wie bitte? Derlei Zweifel trotz werbewirksamer Weihe? Sie wehrt sich nach Kräften, jetzt mit dem Preis im Arm wie eine Diva über Karriere zu dozieren. Wenn neue Angebote kommen, lotet sie erst aus, ob die "ehrlich gemeint" sind. "Vielleicht wollen sich die Produzenten bloß mit einer Preisträgerin schmücken." Es gab Offerten in den letzten Wochen. Redet sie aber nicht drüber. "Sieht doof aus, wenn man das schreibt, und am Ende platzt alles."
Sie setzt sich auf die Hände, schaukelt ein bisschen auf dem Ledersitz, guckt einen fest mit kastanienbraunen Augen an und fragt wohl in Gedanken: Was mache ich hier, warum rühren fremde Leute plötzlich in meinem Leben? "Mein Job ist es, gut zu schauspielern, nicht Interviews zu geben", sagt sie, und guckt nun sehr verbindlich, als solle man das nicht persönlich nehmen.

In ihrem Freundeskreis kommt niemand aus dem Bühnenfach. "Mit Schauspielern langweile ich mich schnell. ‚Ich habe 'ne neue Rolle, mische bald da und dort mit ...' - wie öde." Fast klingt es, als halte sie das Bühnenvolk in toto für eine windige Zunft. "Nein, gar nicht!" Sie zieht kurz ihre Schnute. Nicht schnippisch. Doch sehr erstaunt. Schauspielerei gilt ihr als harte Arbeit. Nur eitel sollte man darob nicht werden.

Schön plus klein gleich süß.

Eitel ist sie nicht. Aber schön - ihre weichen Züge werden von einem klaren Blick betont. Josefine Preuß misst 1,55 Meter. Schön und klein, das summiert sich landläufig zu einem knappen "süß", einem vergifteten Kompliment. Weil die Leute mehr gucken als hören wollen. Josefine Preuß kokettiert nicht mit ihrer "süßen" Aura, die ohnehin als süß-sauer zu gelten hat seit ihrer kapriziösen Rolle in "Schloss Einstein": Anna war intrigant, vorlaut, schnippisch - "ich habe von Natur aus rote Haare, da denken viele gleich an Hexe." Stört sie nicht. "Ich kann auch anderes spielen", weiß sie. Dieses Wissen gibt ihr geistige Lufthoheit über Klischees aller Art. Seit April 2004 moderiert sie bei Kika und RBB "Quergelesen", ein Büchermagazin für Kinder. Das Gegenstück zur Anna.

Schwierigkeiten gab es nur einmal, bei "Jargo", einem Spielfilm, der den Sprung von den Festivals in die Kinos nicht richtig schaffte. "Ich spielte ein Mädchen, auf dessen Schoß die Freundin starb." Rein handwerklich war das zu stemmen. Doch emotional fiel sie in ein Loch. Ihre Eltern waren nicht da. Auch keine Freunde. Die Regisseurin hätte helfen müssen, die Szene zu verdauen. "Heute fiele mir das leichter. Es ist wohl eine Frage des Alters." 19 Jahre - da ist der Fernsehpreis ein Wechsel auf die Zukunft.

Quelle: Märkische Post

Josefine Preuß übt fleißig weiter "Türkisch für Anfänger"

(tsch) Sie hat vielleicht das ausdrucksstärkste Gesicht im Vorabendprogramm. Den Blick aus dunklen Augen, die Richtung, in die sie den Schmollmund zieht und den Winkel, den die Augenbrauen dabei einnehmen, kann sie auf hinreißend komische Art kombinieren. Mal verzweifelt, mal verzückt, mal verführerisch sieht sie aus - hinreißend eigentlich immer. Josefine Preuß ist wieder in ihrer wohl berühmtesten Rolle als Lena Schneider in der Fortsetzung der preisgekrönten ARD-Serie "Türkisch für Anfänger" zu sehen. Ein Jahr ist es her, dass die heute 21-Jährige erstmals als chaotisches Zentrum der Multi-Kulti-Patchwork-Familie Öztürk-Schneider über den Bildschirm wirbelte - seitdem hat sich für die junge Berlinerin einiges getan.Auf der Straße erkannt zu werden, daran ist Josefine Preuß nach mehreren Jahren "Schloß Einstein" (1999-2003, KiKa) gewöhnt. Sie gehörte schon vorher zu den Fortgeschrittenen, doch seit "Türkisch für Anfänger" bekommt sie nun auch exklusive Einladungen, zum Beispiel zu Veranstaltungen der Berlinale. "Daran merke ich gerade, dass der Bekanntheitsgrad wächst. Es ist sehr ungewohnt, dass mich dort Fotografen erkennen und meinen Namen rufen."

Der Traum einer jeden Schauspielerin, oder etwa nicht? Aber irgendwie will ein Begriff wie Starallüren zu der gut gelaunten Rothaarigen nicht so recht passen. "Ich sehe das auch als Pflicht, die zu meinem Beruf gehört." Seit Josefine Preuß, die in der Nähe von Potsdam aufwuchs, bereits im Alter von elf Jahren auf der Bühne stand, trifft sie sich am liebsten mit ihren Freunden von damals. "Sie und meine Familie holen mich immer wieder auf den Teppich - das ist ganz wichtig." Die Schauspielerin strengt sich an, die wöchentlichen Stammtisch-Termine einzuhalten. "Bis jetzt haben wir das über ein halbes Jahr hinweg hinbekommen."

Außerdem nimmt sich Josefine Preuß noch Zeit, die zahlreichen Fangrüße auf ihrer relativ neuen Homepage persönlich zu beantworten. Viele männliche Fernsehzuschauer nutzen das Portal, um ihr Komplimente wie: "Du bist eine super Schauspielerin und bildhübsch" zu machen. "Die schreiben so liebe Sachen", lacht die Bildhübsche selbst. "Ich weiß manchmal gar nicht, was ich antworten soll!

Auf Kommentare wie: 'Ich habe mich in dich verliebt, wollen wir uns nicht treffen?' schreibe ich aber: 'Ähem, verrenn' dich bloß nicht ...' Damit kann ich nicht so gut umgehen."

Mit der zweiten "Türkisch für Anfänger"-Staffel, ihrem längsten Serien-Dreh, lernte die Wahl-Berlinerin, ihre Kräfte einzuteilen, wie sie sagt. Was den Film "Küss mich, Genosse!" (2006, Sat.1) angeht ... "Ach ja," weiß sie sofort Bescheid, was jetzt zur Sprache kommt: "die Sexszene!" Es ist eine der wichtigsten Szenen im Film und entsprechend ausführlich, eine echte Herausforderung für eine junge Schauspielerin. "Es war meine allerallererste Szene, in der ich total nackt war. Natürlich wusste ich vorher, worauf ich mich einlasse, aber ich war tierisch aufgeregt." Doch im professionellen Umfeld legte sich das schnell. "Außerdem kannte ich meinen Spielpartner schon sehr lange." Mit Constantin von Jascheroff drehte sie unter anderem ihr Leinwand-Debüt "Jargo" (2003). "Wir sind auch privat befreundet." Und Küssen musste Josefine Preuß auch schon jede Menge Kollegen - nicht nur im Teenie-Film mit dem bezeichnenden Titel "Klassenfahrt - geknutscht wird immer" (2004, ProSieben). "Erst neulich fiel mir auf, dass ich bisher in jeder Rolle einen Freund hatte! Aber ich spiele ja auch immer Teenager oder heranwachsende Frauen. Ich konzentriere mich dann darauf, wie wir aussehen, wie schräg ich meinen Kopf halte. Deshalb nehme ich die Qualität der Küsse gar nicht wahr. Oder vielleicht verdränge ich das auch gleich wieder", lacht sie.

Einmal hatte es doch gefunkt: mit Schauspiel-Kollege Marlon Kittel. Doch mittlerweile geht das Paar getrennte Wege. Josefine Preuß ist "glücklicher, ausgeglichener Single". "Wir haben uns im Guten getrennt, treffen uns ab und zu, es ist alles ganz entspannt zwischen uns. Ich konzentriere mich jetzt auf die Arbeit, das tut mir ganz gut." Schon seit Mitte Februar steht Josefine Preuß wieder für ProSieben vor der Kamera. Außerdem will sie demnächst umziehen und mit einem Freund eine WG gründen - in Berlin, Bezirk noch offen. "Je nachdem, wo eine Wohnung frei ist, die unseren Vorstellungen entspricht." Dazu gehört vor allem eins: "Ein Wannenbad!

Balkon oder Terrasse wäre auch schön. Und ich liebe Stuck!" Selbst bei so einigermaßen bescheidenen Wünschen erdet sich Josefine Preuß gleich selbst: "Naja, was wir uns dann tatsächlich mieten werden, sieht wahrscheinlich ganz anders aus. Aber hohe Wände, alles ganz minimalistisch eingerichtet, sodass die Räume groß und leer aussehen - das mag ich!" Welches Möbelstück darf aber nicht fehlen? "Mein Bett!"

Im Oktober sprang Josefine Preuß aufgeregt und in schicker, oranger Robe mit dem "Türkisch für Anfänger"-Team auf die Bühne, um den Deutschen Fernsehpreis 2006 für Beste Serie / Beste Schauspieler Serie entgegenzunehmen, überwältigt vom Erfolg. (Im Jahr zuvor hatte sie den Förderpreis für "Abschnitt 40 - Vatertage" erhalten). Die positive Kritik stand im Widerspruch zu den erstaunlich mäßigen Einschaltquoten. "Türkisch für Anfänger' ist für das Erste sehr gewagt, wir ecken mit den Überspitzungen und der Ironie in den Geschichten an. Aber ich finde, es ist an der Zeit. Die Deutschen haben Humor und sie verstehen das auch. Leider wird aber eben im deutschen Fernsehen nicht so sehr auf die Qualität eines Formats, als auf die Einschaltquoten geblickt. Deswegen sind wir umso glücklicher, dass die ARD hinter uns steht."

Josefine Preuß hofft auf eine dritte Staffel, und dass sich vielleicht auch noch ein anderer Traum bald verwirklichen lässt. "Ich war Anfang Januar auf Kuba - das war ein richtig toller Papa-Tochter-Urlaub. Ich habe gemerkt, dass Reisen und andere Länder zu sehen, etwas ganz Tolles ist." Sie hat da auch ein ganz bestimmtes Ziel im Auge - oder besser einen Weg: "Ich möchte einmal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren. Diese zwei Wochen im Zug von Moskau nach Peking würde ich mir gerne mal geben. In diesem Jahr bin ich irgendwie in Reiselaune." Josefine Preuß strahlt eine Gelassenheit aus, die vielleicht auch zu ihrem großen Erfolg beiträgt. Sie muss nicht spielen - schließlich hat sie noch immer ihren Plan B in der Tasche, aber sie kann und freut sich daran.
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Lesebeispiele

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